Einsatzfahrzeug: Florian Neunkirchen 04/42
Einsatzfahrzeug-ID: V212468 Weiteres Foto hochladen
Funkrufname | Florian Neunkirchen 04/42 | Kennzeichen | NK-FW 442 |
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Standort | Europa (Europe) › Deutschland (Germany) › Saarland › Neunkirchen (NK, OTW) | ||
Wache | FF Neunkirchen LBZ Wiebelskirchen | Zuständige Leitstelle | Leitstelle Saar, RD Saarland gesamt, FW HOM, IGB, NK, MZG, SLS, WND |
Obergruppe | Feuerwehr | Organisation | Freiwillige Feuerwehr (FF) |
Klassifizierung | Löschgruppenfahrzeug | Hersteller | MAN |
Modell | TGM 15.290 | Auf-/Ausbauhersteller | Lentner |
Baujahr | 2024 | Erstzulassung | 2024 |
Indienststellung | 2024 | Außerdienststellung | k.A. |
Beschreibung | Löschgruppenfahrzeug (LF) 10 der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen Löschbezirk Wiebelskirchen Fahrgestell: MAN TGM 15.290 4x2 BL CH Technische Daten:
Feuerlöschkreiselpumpe:
Löschmittel:
Ausstattung:
Beladung:
Zusatzbeladung zur Aufrüstung zum HLF 10:
Laufbahn:
Nachdem 2023 das Löschgruppenfahrzeug (LF) 8/6 des Löschbezirkes Wiebelskirchen wegen eines technischen Defekts überraschend ausgesondert werden musste, benötigte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen möglichst schnellen Ersatz. Im Löschbezirk Wiebelskirchen war das LF 8/6 das zweite Löschfahrzeug neben einem als Erstausrücker genutzten Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20. Als drittes Löschfahrzeug steht dem Löschbezirk auch noch ein LF 16 mit Tragkraftspritze (LF 16-TS) aus Katastrophenschutzbeständen zur Verfügung. Auf der Suche nach Ersatz für das LF 8/6 wurde die Neunkircher Wehr schließlich beim Aufbauhersteller Lentner fündig. Dieser war gerade im Begriff ein HLF 10 für seine Flotte an Vorführfahrzeugen aufzubauen. Statt den MAN TGM 15.290 selbst längerfristig als Vorführer zu nutzen, konnte die Feuerwehr Neunkirchen das HLF 10 erwerben. Schon bald nach seiner Fertigstellung 2024 konnte das HLF 10 von der Feuerwehr Neunkirchen übernommen werden. Auch wenn der MAN TGM von Lentner als HLF 10 aufgebaut wurde, wird er im Löschbezirk Wiebelskirchen nur als LF 10 eingesetzt und ist auch nur als solches beladen. So wird zum Beispiel statt des Rüstsatzes normalerweise eine Tragkraftspritze mitgeführt und auch einige andere Gerätehalterungen im Fahrzeug sind unbesetzt. Zukünftig soll das LF 10 aber innerhalb der Feuerwehr Neunkirchen als Ersatzfahrzeug beim längerfristigen Ausfall eines Einsatzfahrzeuges eingesetzt werden. Durch sein vergleichsweise niedriges Straßenfahrgestell passt es mit einer einzigen Ausnahme in alle Fahrzeughallen der Neunkircher Wehr. Weil das Fahrzeug prinzipiell den Aufbau eines HLF 10 besitzt, kann es zudem auch einfach zu einem solchen durch Ergänzen einzelner Beladungselemente aufgerüstet werden. So kann mit ihm bei Bedarf auch ein ausgefallenes HLF in einem der sieben Neunkircher Löschbezirke ersetzt werden. Hilfe von Lentner - Die Auxilium-Aufbauten Das lateinische Wort für Hilfe - Auxilium - wählte Lentner als Namen für sein neues Aufbaukonzept, das er ungeachtet der pandemiebedingt ausgefallenen Interschutz-Messe Mitte 2020 einführte. Auffälligstes Merkmal der Auxilium-Aufbauten ist die dezent veränderte Optik. Sie ist nun weniger kantig als bisher von Lentner gewohnt und zeigt mehr gefälliger wirkende abgeschrägte Flächen. Deutlich zu erkennen sind die Aufbauten der Auxilium-Reihe an dem Einschnitt in der Dachgalerie jeweils über dem vorletzten Geräteraum. Die zuvor in die durchgehende obere Kante der Dachgalerie integrierte Umfeldbeleuchtung wanderte durch das neue Designelement ein Stück weiter nach unten in die Regenleisten über den Geräteräumen. Die Verjüngung der Dachgalerie bleibt dabei das einzige wirklich große neue Designelement des Auxiliums, der sich ansonsten sehr zweckdienlich und nüchtern zeigt. Anders als die veränderte Optik bleibt die wohl größte Veränderung am Aufbau weitgehend unsichtbar. Für den Auxilium entwickelte Lentner eine komplett neue Aufbaukonstruktion. Sie ist deutlich leichter als bei den vorherigen Aufbauten und erlaubt damit merklich größere Zuladungen. Auch seine Plattform für die Steuerung der verschiedenen Fahrzeugfunktionen entwickelte Lentner konsequent weiter. Sie bietet nun mehr Funktionen, eine Option für die Fernwartung sowie die Möglichkeit in der Displaysteuerung verschiedene Benutzeroberflächen anzuzeigen. Für den Auxilium legte Lentner nicht nur Hand an seine Aufbauten, sondern auch an seine Mannschaftskabinen. Wobei dies nur wenig Unterschied macht, bevorzugt Lentner doch schon fast traditionell in den Aufbau integrierte Kabinen. Die Mannschaftsräume des Auxilium fallen nochmal ein Stück größer aus und bieten mehr Beinfreiheit für die sich gegenübersitzende Mannschaft. Um sieben Zentimeter auf nun insgesamt 58 Zentimeter konnte Lentner den Abstand der beiden Sitzbänke vergrößern. Neu gestaltet wurde zudem auch der Einstieg in die Kabine. Die Drehtüren haben einen maximalen Öffnungswinkel von 90° und arretieren sich in jedem Öffnungswinkel dazwischen von selbst. In die Türinnenseite integrierte Blitzleuchten warnen den nachfolgenden Verkehr vor der geöffneten Tür. Optional stattet Lentner die Türen auch mit einem zusätzlichen Fenster in der unteren Türhälfte aus, durch das sich Hindernisse im Türbereich von der Kabine aus besser erkennen lassen. Die ersten Einsatzfahrzeuge mit Auxilium-Aufbauten gingen 2020 unter anderem an die Feuerwehren Schmiechen (LF 10), Westerburg (HLF 10), Reithofen-Harthofen (HLF 20), Königslutter am Elm und Eppelborn (jeweils RW). |
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Ausrüster | k.A. | ||
Sondersignalanlage |
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Besatzung | 1/8 | Leistung | 213 kW / 290 PS / 286 hp |
Hubraum (cm³) | 6.871 | Zulässiges Gesamtgewicht (kg) | k.A. |
Tags | |||
Eingestellt am | 03.04.2025 | Hinzugefügt von | Christopher Benkert |
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