Spiel mit der Grenzüberschreitung: Arne Vogelgesang behandelt in seiner VR-Produktion „Neues Fleisch“ das Thema Kannibalismus ganz ohne grell-boulevardeske Vibes.
Bühne
Im DDR-Theater war er ein störrischer Kopf, und auch im Westen behielt er seinen Eigensinn. Nun ist der Erzähler, Dramatiker und Hörspielautor Lothar Trolle im Alter von 81 Jahren in Berlin gestorben.
Ein halbes Jahr nach Erscheinen der ersten Ausgabe umreißt Tagesspiegel-Gründer Walther Karsch am 30. März 1946 Grundsätze der Kritik für die Zeitung.
Es braucht Zeit und vor allem Fingerspitzengefühl, das filigrane Papierensemble lebendig aussehen zu lassen. Aldona und Holger Kosel begeistern ihr Publikum und freuen sich auf Gastspiel und Sommerfest.
Manche spielen, weil sie nicht wissen, wer sie sind. Er wollte sich einfach verwandeln
Die Choreografin zeigt eine neue Version ihres Erfolgsstücks „Back to the Present“ in der Volksbühne. Sie trifft damit auch heute noch einen Nerv.
Kann man mitten auf der Autobahn noch wenden? Die ungarische Performerin Mikolt Tózsa bringt den Kampf von Frauen gegen reaktionäre Rollenbilder auf die Bühne.
Um sich mit Mitarbeiterinnen des BE zu solidarisieren, setzten Jorinde Dröse und Claude De Demo ihr Stück zeitweise aus. Ihre Bedingungen für eine Wiederaufnahme wurden nun erfüllt.
Schauspieler Alexander Scheer singt im BE Songs von David Bowie und liest aus Büchern, die in der Bibliothek des Stars standen.
Nach dem Debütalbum „Tango“ legt die Kreuzberger Drag-Performerin und Musikerin jetzt „New Dawn Decay“ vor. Ein Tipp aus unserem Queerspiegel-Newsletter.
Zwei neue Gegenwartsstücke: „Ex“ von Marius von Mayenburg in der Schaubühne und „Der Liebling“ von Svenja Viola Bungarten im Deutschen Theater.
Philip Tiedemann hat am Schlosspark Theater die Gogolsche Groteske „Der Revisor“ inszeniert. Seine hemmungslose Überspitzung wirkt aktuell schlüssig und organisch.
Alex Baczyński-Jenkins zeigt im Gropius Bau seine Performance „Malign Junction (Goodbye, Berlin)“ - und irritierte zuvor mit antiisraelischen Aussagen und Zensurvorwürfen. Das Publikum aber applaudierte.
Bertolt Brecht schrieb sein Stück einst gemeinsam mit Margarete Steffin. Das Hans Otto Theater holt sie mit auf die Bühne und die Inszenierung überzeugt zwischen fröhlichem Gelächter und großem Ernst.
Nicht aus New Orleans, aber immerhin aus Hannover kommen „Blue Terrace“ und schöpfen mit ihrem Repertoire aus der Geschichte des Jazz.
Zahlreiche Maskenbildnerinnen haben ihrer Chefin Mobbing vorgeworfen, das BE wiegelte zunächst ab. Nun soll der Fall neu aufgearbeitet werden.
35 Jahre lang wurde das erfolgreiche Projekt von der Berliner Landesregierung gefördert. Zum 1. April werden diese Mittel gestrichen. Wie nun weiter in Tempelhof?
Einige Mütter werfen dem Berliner Ensemble vor, Beruf und Sorgearbeit sei am Haus unvereinbar gewesen. Zwei Künstlerinnen und Aktivistinnen erklären, wie es anders gehen kann.
Drei Premieren auf den großen Opernbühnen sowie erstmals ein Kinder- und Jugendballett: Der Intendant Christian Spuck hat seine Pläne für die Spielzeit 2025/26 präsentiert.
Für die Bezirksbibliothek „Mark Twain“ in Marzahn-Hellersdorf ist Renate Zimmermann live und digital unterwegs – und nicht zuletzt als begeisterte Fußgängerin auf den Straßen Berlins.
Laut einer „Spiegel“-Recherche sollen am BE Mütter systematisch schikaniert worden sein. Die Macherinnen eines Stücks über Mutterschaft ziehen nun Konsequenzen, kritisieren aber auch die Berichterstattung.