Nach iPhone-Hüllen: Demnächst eigene Kabel von Apple-Tochter Beats
Apple nutzt die Markenreichweite seiner Audiotochter, um margenstarke Zubehörprodukte an Mann und Frau zu bringen: Nach iPhone-Hüllen folgen nun USB-C-Strippen.
Beats-Kabel: USB-C zum Laden, das war's.
(Bild: Beats / Apple)
USB-Kabel gibt es bekanntermaßen wie Sand am Meer – und für iPhone-Hüllen gilt das auch. Dennoch verkauft die Apple-Tochter Beats letztere schon seit September und nun kommen auch passende Strippen hinzu. Das geht aus Listings verschiedener Online-Händler hervor, die Macrumors entdeckt hat.
Einfache Technik, aber haltbar
Den Angaben zufolge wird es mindestens drei schwarze Beats-Kabel geben, die die meisten Anwendungszwecke beim Laden abdecken. Sie sind allesamt jeweils 1,5 Meter lang und dank gewobener Ummantelung "tangle-free", also schwerlich zu verknoten. Im Angebot sind demnach eine USB-C-nach-USB-C-Variante, ein USB-C-nach-USB-A-Kabel und ein USB-C-nach-Lightning-Kabel, obwohl Apple seine proprietäre Schnittstelle mittlerweile komplett gegen USB-C ausgetauscht hat.
Beats bewirbt die Strippen als "in Tausenden Stunden getestet" sowie speziell verstärkt, so dass es nicht zu einem Durchscheuern kommen soll. Die Kabel sind standardmäßig schwarz gefärbt und mit einem weißen Beats-Logo an den Steckern versehen. Technisch sind die Strippen sehr einfach gestaltet: Sie schaffen maximal 60 Watt an Ladeleistung und USB-2.0-Geschwindigkeit, wenn man sie denn für Daten verwendet (bis zu 480 Mbps). Neben Schwarz, das Beats "Bolt Black" nennt, sind auch Beige- und Rottöne ("Surge Stone", "Rapid Red") geplant. Angeblich soll es sogar Zweierpakete geben. Der Preis pro Stück dürfte bei rund 20 Euro landen.
Mehr Umsatz für die Zubehörsparte
Apple scheint mit den neuen Strippen zu versuchen, sein margenstarkes Zubehörgeschäft weiter auszubauen. Das hatte man bereits mit den Beats-iPhone-Hüllen probiert, die es für alle vier iPhone-16-Modelle gibt. Die Polycarbonat-Hüllen werden für jeweils 59 Euro verkauft. Apple platziert Beats preislich stets etwas unter den Produkten unter der eigenen Marke. Beim Zubehör ist das aber nicht immer so. Für ein iPhone-16-Pro-Max-Case aus Silikon zahlt man auch bei Apple 59 Euro.
Apple hatte Beats im Jahr 2014 erworben und damals den bislang höchsten Betrag für eine Übernahme des Konzerns überhaupt bezahlt. Neben der Hardware – vor allem Kopfhörer – wurde auch die Streamingtechnik des Anbieters übernommen. Sie floss in Apple Music ein. Mittlerweile soll allein Beats eine Milliarde US-Dollar Umsatz im Jahr machen, vermutlich eher mehr.
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(bsc)