Vibrant Visuals: Microsoft macht "Minecraft" schöner
Microsoft arbeitet an einem umfassenden Grafik-Facelift für "Minecraft" namens Vibrant Visuals. Dabei wollen die Entwickler dem bekannten Stil treu bleiben.
(Bild: Microsoft)
"Minecraft" wird bald auch ohne Raytracing hübscher: Die Entwickler vom Microsoft-Studio Mojang haben mit Vibrant Visuals ein umfassendes Grafik-Update für das Kreativspiel angekündigt. Die überarbeitete Grafik soll unter anderem mit besserer Beleuchtung und volumetrischen Nebeleffekten punkten.
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Vibrant Visuals soll zuerst für die Bedrock-Version von "Minecraft" erscheinen, bevor auch die Java-Fassung versorgt wird. Für beide Updates gibt es derzeit aber noch keinen festen Release-Termin. In einem Blog-Eintrag stellt Mojang schon jetzt in Aussicht, dass die Grafik von "Minecraft" auch nach dem Release des Vibrant-Visuals-Update noch weiter überarbeitet werden soll.
Performanter als Shader-Packs?
(Bild: Mojang)
"Minecraft"-Spieler können das Kreativspiel bereits mit Shader-Packs aufhübschen, die Community-Mitglieder seit Jahren entwickeln. Damit kann man Effekte erzielen, die an die nun veröffentlichten Screenshots des Vibrant-Visuals-Upgrades erinnern oder sogar darüber hinausgehen. Allerdings bringen diese Shader-Packs häufig selbst aktuelle Top-Grafikkarten ins Schwitzen. Es ist denkbar, dass die offizielle Umsetzung von Mojang die Performance weniger beeinträchtigt.
Laut der Webseite Windowscentral wird man die Vibrant-Visuals-Effekte in "Minecraft" ein- und ausschalten können. Wer also weiterhin mit dem klassischen "Minecraft"-Look spielen möchte, braucht sich über das nun angekündigte Update nicht zu ereifern. Das Grafik-Upgrade für "Minecraft" läuft lokal. Das bedeutet, dass sich jeder Spieler auf einem Server selbst aussuchen kann, ob er die neuen Effekte aktivieren möchte oder nicht. Auch bei existierenden Spielwelten kann man das Upgrade jederzeit an- und ausschalten.
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Hübschere "Minecraft"-Grafik auf offiziellem Weg gibt es seit einigen Jahren mit dem Raytracing-Update. Die Performance-Kosten der Raytracing-Umsetzung sind aber so hoch, dass kaum jemand damit wirklich spielen kann. Die meisten Community-Mitglieder aktivieren den Modus höchstens, um ihre Bauten für Screenshots und Videos hübsch in Szene zu setzen, bevor sie zur normalen "Minecraft"-Grafik zurückkehren. Zudem gibt es den Raytracing-Modus von "Minecraft" ausschließlich auf dem PC.
(dahe)