Trump-Familie steigt ins Bitcoin-Mining ein
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Die Trump-Familie steigt ins Bitcoin-Mining ein. In Kooperation mit Hut 8 gründet sie das Unternehmen American Bitcoin.
Der Bitcoin-Boom hat in den vergangenen Wochen etwas nachgelassen. Aber die Familie von US-Präsident Donald Trump geht offenbar davon aus, dass der Aufstieg des Bitcoins in Zukunft weitergehen wird – und sie will ein Stück vom Kuchen abhaben.
In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hut 8 gründet die Trump-Familie die Firma American Bitcoin. Das neue Unternehmen soll sich demnach auf das Bitcoin-Mining und den Aufbau strategischer Bitcoin-Reserven konzentrieren.
Hut 8 und Trump-Familie bündeln Kräfte
Hut 8, ein Unternehmen mit Sitz in Miami, gab am Montag die Gründung von American Bitcoin bekannt. In der neuen Firma soll ein Großteil der Mining-Aktivitäten von Hut 8 konzentriert werden.
American Bitcoin hieß zuvor American Data Centers, und an dem Unternehmen waren Eric Trump und Donald Trump Jr. beteiligt. Im Rahmen der Transaktion brachte Hut 8 einen Großteil seiner ASIC-Miner, spezialisierte Hardware für das Bitcoin-Mining, in American Data Centers ein. Im Gegenzug erhielt es einen Anteil von 80 Prozent an dem Unternehmen. Nach Abschluss des Geschäfts wurde das Unternehmen dann in American Bitcoin umbenannt.
Rechenzentren als Rückgrat des Bitcoin-Minings
Rechenzentren spielen eine Schlüsselrolle beim Bitcoin-Mining. Sie stellen die notwendige Infrastruktur bereit, um die komplexen Berechnungen durchzuführen, die für das Mining erforderlich sind. Beim Bitcoin-Mining werden durch das Lösen mathematischer Aufgaben neue Bitcoins erzeugt und Transaktionen verifiziert. Dieser rechenintensive Prozess erfordert spezialisierte Hardware wie ASICs und eine zuverlässige Stromversorgung.
Große Mining-Farmen in Rechenzentren bündeln die Rechenleistung vieler Geräte und optimieren sie. Dies erhöht die Chancen, erfolgreich neue Blöcke zur Blockchain hinzuzufügen und Belohnungen in Form von Bitcoins zu erhalten. Rechenzentren ermöglichen somit eine effiziente Durchführung des ressourcenintensiven Bitcoin-Minings.
Trumps Wandel vom Bitcoin-Skeptiker zum Unterstützer
Früher war Donald Trump skeptisch gegenüber Kryptowährungen. Doch dann änderte er seine Meinung und schloss sich der Krypto-Branche an. Während seines Wahlkampfs versprach er, dafür zu sorgen, dass alle verbleibenden Bitcoins "Made in USA" sind und er eine strategische Bitcoin-Reserve aufbauen will.
Insgesamt können maximal 21 Millionen Bitcoins erzeugt werden. So wurde es im Bitcoin-Blockchain-Protokoll festgelegt und kann nicht geändert werden. Bis heute sind etwa 19,96 Millionen Bitcoin in Umlauf gebracht worden.
American Bitcoin strebt jetzt an, der weltweit größte und effizienteste reine Bitcoin-Miner zu werden. Gleichzeitig soll eine robuste, strategische Bitcoin-Reserve aufgebaut werden.
Trumps weitere Vorstöße in die Kryptowelt
Die Gründung von American Bitcoin ist nicht der erste Vorstoß der Trump-Familie in die Kryptowelt. Zuvor hatte der Ex-Präsident bereits NFT-Sammlungen herausgegeben, digitale Sammlerstücke mit seinem Konterfei. Zusammen mit seinen Söhnen unterstützte er auch das dezentrale Finanzprojekt World Liberty Financial, das plant, eine eigene Stablecoin auf den Markt zu bringen.
Anfang März unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung zur Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve. Die Details blieben jedoch hinter den Erwartungen der Branche zurück.