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Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Seit sie sich selbst einer Teufelsaustreibung unterziehen mußte, hat sich Maya Larkin dem Kampf gegen Satan verschrieben. Als sie zusammen mit Pater Lareaux einen Exorzismus an einem verurteilten Frauenmörder vollzieht, erhält sie Hinweise darauf, daß der Teufel auf die Erde zurückkehren will – und zwar im Körper des charismatischen Schriftstellers Peter Kelson, der dafür an seinem 33. Geburtstag sterben muß. Maya nimmt Kontakt zu Kelson auf und versucht, ihn vor der drohenden Gefahr durch Satans Schergen zu beschützen...

In blassen, ausgewaschenen Farben und mit der Aufdringlichkeit modernster Video-Clip-Ästhetik erzählt uns dieser Film eine Geschichte, die seit „Der Exorzist“ und „Das Omen“ zum Standardrepertoire des Genres gehört – und die damit keinesfalls origineller erscheint als anno dazumal. Im Gegenteil: Die Exposition ist dermaßen kompliziert und umständlich, dass selbst nach einem Drittel der Laufzeit nicht ganz klar wird, was eigentlich Kern der Sache ist. Doch was soll’s: So schön wie Winona Ryder als Maya Larkin hat schon lange keine mehr gelitten (auch nicht die Arquette in „Stigmata“!) und schon deshalb ist „Lost Souls – Verlorene Seelen“ keinesfalls nur pure Zeitverschwendung. Ein paar manipulative Schockbilder lassen Unbedarfte aufblicken, schaffen es aber nicht, den insgesamt schwachen Film auf Durchschnittsniveau zu hieven. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit Winona Ryder, Ben Caplin, John Hurt u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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