Fortzsetzung des Kultfilms mit mehr Gags und besseren Effekten.
Story:
Vor 5 Jahren waren die Ghostbusters groß im Geschäft, als sie einen alten Kriegsgott daran hinderten, in die Neuzeit zu gelangen. Doch aller Ruhm ist vergänglich, jetzt treten sie nur noch auf Kindergeburtstagen auf und werden verspottet. Bis Dana Barrett ihnen wieder einen Auftrag gibt. Ihr Kinderwagen hat sich wie von Geisterhand alleine bewegt. Also werden Nachforschungen angestellt und man stößt auf einen unterirdischen Fluss aus Schleim, der alle negativen Emotionen der Menschen in New York in sich zu sammeln scheint. Zu allem Übel gesellt sich da auch noch ein grausamer Fürst namens Vigor, der im 16. Jahrhundert gelebt hat und jetzt wieder aktiv werden will.
Auch die Fortsetzung fährt eine Geschichte auf, die nicht viel abgefahrener sein könnte. Sie wirkt aber trotz aller Absurdität nie nervig, was sicherlich auch an den Schauspielern liegt, die man praktisch unverändert aus dem ersten Teil übernommen hat. Gags sind auch wieder reichlich vorhanden und auch die Tricktechnik hatte sich in den 5 Jahren weiterentwickelt, ist aber natürlich trotzdem noch unter heutigem Standard.
Der Soundtrack ist hier weniger gut gelungen wie beim ersten Teil, bis auf den Titelsong gibt's nur wenig gutes zu hören. Ist aber nur ein kleines Manko und fällt nicht weiter ins Gewicht.
Fazit: Auch der zweite Einsatz der Geisterjäger macht viel Spaß. Wäre schön, wenn man sich doch irgendwann mal noch zu einer weiteren Fortsetzung - möglichst aber mit der gleichen Besetzung - hinreißen lassen könnte. Die würde die meisten heutigen Comicverfilmungen mit Sicherheit alt aussehen lassen. Wie eben die beiden Originale.
9 von 10 Punkten