WILD WILD WEST (WILD WILD WEST, USA 1999, Regie: Barry Sonnenfeld)
Ein Typ im Rollstuhl ist mächtig angepisst, weil er und seine Verbündeten den amerikanischen Bürgerkrieg verloren haben. Er tut es darum einem schlechten Verlierer gleich und lässt die größten Wissenschaftler des Landes entführen, damit sie ihm tolle Kriegsmaschinen bauen können. Jim West (Will Smith) und Artemus Gordon (Kevin Kline) sollen dies im Auftrag von Abe Lincoln (Ulysses S. Grant) verhindern. Aus irgendeinem Grund spielt dann noch Salma Hayek mit. Um die vielen entführten Wissenschaftler geht’s dann auch nicht mehr… upps, ich werte ja schon.
WILD WILD WEST ist belanglose Action-Comedy-Western-Unterhaltung, die irgendwie versucht den Erfolg von MEN IN BLACK zu kopieren. Aliens durch SteamPunk ersetzen, ein ungleiches Heldenpaar (Will Smith als Konstante), eine hübsche Frau und einen halben Bösewicht (damit man ein paar Behindertenwitze einbauen kann) und fertig ist der Genre-Mix. Das war wohl nichts! Halbgare Action, humorlose Durststrecken und hanebüchener Unsinn über eine viel zu lange Laufzeit versauern den Genuss. Da helfen auch Will Smith und der tolle SteamPunk-Look nicht. 4/10